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Mit Substantiven werden Gegenstände, Personen, Sachverhalte usw. bezeichnet.
Substantive werden stets großgeschrieben.
Jedes Wort einer anderen Wortart ist substantivierbar.
Syntaktisch können Substantive Satzglieder, Genitivattribute oder Teile eines präpositionalen Attributs sein:
Das Haus (Subjekt) des Vaters (Gen.-Attr.) hat eine Garage (Akk.-O) mit Schiebetür (präpositionales Attribut).
Substantive sind flektierbar und deklinierbar.
Oft werden Substantive mit Artikel gebraucht. Im Deutschen kennzeichnet der Artikel Genus (grammatisches Geschlecht), Numerus (Singular oder Plural) und Kasus (Fall) eines Substantives.
Genus: Substantive können feminin, maskulin oder neutral (weder noch) sein:
Die Arbeit; der Abhang, das Projekt
Numerus: Die meisten Substantive kommen im Singular und im Plural vor:
Das Lamm – die Lämmer; der Tisch – die Tische, die Freude – die Freuden.
Kasus: Substantive kann man in verschiedene Fälle (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkkusativ) setzen:
Femininum | Maskulinum | Neutrum | Femininum | Maskulinum | Neutrum | |
Nominativ | die Treppe | der Hund | das Bein | die Treppen | die Hunde | die Beine |
Genitiv | der Treppe | des Hundes | des Beines | der Treppen | der Hunde | der Beine |
Dativ | der Treppe | dem Hund(e) | dem Bein(e) | den Treppen | den Hunden | den Beinen |
Akkusativ | die Treppe | den Hund | das Bein | die Treppen | die Hunde | die Beine |
Gerade hier sieht man, dass im Deutschen die Artikel zur Kennzeichnung des Kasus besonders wichtig sind.
Man unterscheidet einerseits zwischen starken und schwachen Verben - die starken ändern unter anderem in den verschiedenen Zeiten ihren Stammvokal und enden im Partizip II auf "-en" - und andererseits zwischen VOLL-, MODAL- und HILFSverben.
Beispiel für ein schwaches Verb:
"ich arbeite, ich arbeitete, ich habe gearbeitet"
Beispiel für ein starkes Verb:
"ich finde, ich fand, ich habe gefunden"
Beispiele für Vollverben:
"arbeiten", "finden", "schreiben", "rennen"
Hilfsverben:
"sein", "haben", "werden"
Modalverben:
"sollen", "mögen", "dürfen", "müssen", "können", "wollen"
Die finiten VERBFORMEN bilden den Prädikatskern, während die infiniten VERBFORMEN bei den zusammengesetzten Tempora, dem Passiv und modalen Konstruktionen als unbestimmte Prädikatsteile auftreten.
Beispiel:
"Ich habe gegessen", "er wird essen", "du musst essen"
Manche Verben ziehen Ergänzungen nach sich, die in bestimmten Kasus stehen müssen. In diesem Sinne sind Verben auch fallbestimmend:
Ich KAUFE [-was?-] ein Auto (Akk.O) [ -wem?-] dir (Dat.O).
Verben zählen zu den flektierbaren, nicht aber deklinierbaren Wörtern, dagegen sind Verben konjugierbar.
Adjektive bezeichnen meist eine Eigenschaft einer Sache, eines Sachverhalts. Adjektive können im Allgemeinen attributiv ["Das schnelle Auto"] oder adverbial ["Das Auto fährt schnell."] verwendet werden.
Adjektive zählen zu den flektierbaren und deklinierbaren Wortarten, sie können aber auch unflektiert verwendet werden, wenn man sie als Adverbiale einsetzt ["Das Auto fährt schnell."]. Viele Adjektive sind steigerbar, aber nicht alle. Die Steigerung kann regelmäßig oder unregelmäßig erfolgen.
[ schnell, schneller am schnellsten ] ↔ [ gut, besser, am besten ]
Adverbien machen Angaben zu Umständen eines Vorgangs oder einer Eigenschaft.
Die meisten Adverbien können sowohl als Satzglieder als auch als Attribute verwendet werden.
Neben dem »normalen« attributiven Gebrauch vor einem Adjektiv ist auch der attributive Gebrauch beim Substantiv mit nachgestelltem attributiven Adverb zu beachten:
Der Mann dort (attributiv) geigt heute (adverbial) sehr (attributiv) gut.
Adverbien zählen zu den unflektierbaren Wörtern. Sie unterscheiden sich von Präpositionen und Konjunktionen dadurch, dass sie als Attribut oder als Satzglied verwendet werden.
Es gibt folgende Untergruppen:
Frage- bzw. Relativadverbien leiten Frage- oder Relativsätze ein.
In diesem Sinne sind sie stets Satzglieder.
Beispiele: »wo«, »weshalb«, »womit«
Kausaladverbien im weitesten Sinne bezeichnen Gründe, Folgen, Mittel, Bedingungen, Absichten und Zwecke.
Beispiele:
Deshalb, darum, dennoch, trotzdem, sonst;
Lokaladverbien bezeichen Ortsverhältnisse und Ziele. Sie sind in der Regel als Satzglieder, aber auch als Attribute möglich.
Beispiele:
Dort, da, dorthin, dorther;
Modaladverbien bezeichnen die Qualität, die Quantität, das Maß, die Einschränkung, die Erweiterung, die Hervorhebung eines Vorgangs oder einer Sache.
Beispiele:
Außerdem, gern, sehr, besonders, nicht, so, beinahe, fast, vielleicht;
Temporaladverbien bezeichnen Umstände der Zeit. Manche davon können nur als Satzglieder und niemals attributiv verwendet werden.
Beispiele:
bald, gestern, nachmittags, vorher, nachher, oft, heute;
Pronominaladverbien werden aus »da(r)-«,»hier-« bzw.»wo(r)-« + Präposition gebildet.
Als Pronominaladverbien gelten hier Adverbien, die eine Präposition + Nomen (Substantiv) ersetzen: »im Zug« ↔ »darin«.
Meist werden Pronominaladverbien als Satzglieder verwendet. Dann können sie in enger Beziehung mit den Präpositionalobjekten stehen:
Worauf wartest du? Darauf / Hierüber freue ich mich.
Doch können Pronominaladverbien auch attributiv zu einem Substantiv stehen:
Es gibt zwei Arten von Artikeln, den bestimmten Artikel und den unbestimmten, letzteren nur im Singular.
Artikel werden zur Verdeutlichung von Genus, Numerus und Kasus einer Person oder einer Sache, also eines Substantivs benutzt.
Zwischen Artikel und Bezugswort können andere Wörter treten:
Der von allen guten Geistern verlassene Fahrradfahrer.
Mask. | Fem. | Neut. | MFN Plural | Mask. | Fem. | Neut. |
der | die | das | die | ein | eine | ein |
des | der | des | der | eines | einer | eines |
dem | der | dem | den | einem | einer | einem |
den | die | das | die | einen | eine | ein |
Syntaktisch ist der Artikel immer Attribut, also nie Satzglied!
(Hintergrund: Historisch ist der Artikel nichts anderes als das attributiv gebrauchte Demonstrativpronomen "der", "die", "das".)
Als Attribut konkurriert der Artikel mit einigen Pronomen, die statt eines Artikels, nicht aber zusammen mit dem Artikel stehen können:
Entweder: das Haus oder dieses Haus, niemals aber: Das diese Haus.
Artikel sind flektierbar und deklinierbar.
Pronomen sind - vom Wortsinn her - Stellvertreter eines Nomens, eines Substantives, können aber auch zur näheren Bestimmung eines Substantives dienen, dann gelten sie als Begleiter.
Manche Pronomen ersetzen tatsächlich ein Substantiv, z.B. »ER« ↔ »der Mann«. Solche Pronomen werden nie attributiv gebraucht.
Andere Pronomen, z.B. »DIESER«, lassen sich statt eines Artikels attributiv und als Satzglied verwenden: »DIES habe ich nicht gewusst. JENER Mann saß am Steuer.«
Die meisten Pronomen sind flektierbar und dann auch deklinierbar.
Es gibt aber auch undeklinierbare Pronomen, wie z.B. »etwas« oder »man«.
Es gibt folgende Untergruppen:
Das Demonstrativpronomen kann sowohl als Satzglied als auch als Attribut verwendet werden. Es weist auf etwas besonders hin.
Beispiele:
Als Fragepronomen gelten »welcher«, »was für ein« und »wer«.
Letzteres kann nur als Satzglied gebraucht werden, die ersten beiden sind auch als Attribut verwendbar.
Beispiele:
Wer war der Schuft?
Was für eine Frau hast du gesehen?
Welcher der beiden war der Dieb?
Indefinitpronomen haben eine allgemeine Bedeutung. Manche, z.B. »man« oder »einer«, werden nur als Satzglieder, andere, z.B. »etwas« oder »kein(er)«, auch als Attribute verwendet.
»Indefinit« bedeutet, dass keine genauen, sondern nur unbestimmte Angaben gemacht werden können.
Personalpronomen sind deklinierbar und stets Satzglieder. Sie vertreten in der dritten Person Nominativ Personenbezeichungen bzw. Substantive.
Franz → Er; Die Schraube → Sie; Das Haus → Es;
Beispiele:
Possessivpronomen werden häufig attributiv zur Bezeichung von Besitzverhältnissen gebraucht: »mein Auto«. Aber auch eine Verwendung als Satzglied ist möglich: »..dort steht deines«.
Relativpronomen (der, die das; welcher, welche, welches) sind im Allgemeinen Satzglieder in Nebensätzen und vertreten dort ein im Hauptsatz genanntes oder zu ergänzendes Substantiv oder Pronomen. Sie können auch mit Präpositionen gekoppelt werden.
Beispiele:
Reflexivpronomen sind in der Regel Satzglied und geben einen Bezug auf das Subjekt, ggf. ein Objekt, des Satzes an. Bei echt reflexiven Verben gelten sie allerdings nicht als Satzglied.
Beispiele:
Verbaladjektive werden hier jene Verbformen genannt, die sich wie ein Adjektiv verhalten, also als deklinierte Partizipien ("Partizip" ist keine Wortart, sondern Bezeichnung einer Verbform) verwendet werden:
Während die infinite Verbform »gefahren« als Prädikatsteil anzusehen ist - »Ich bin dorthin gefahren.« -, muss das deklinierte Partizip im Satzteil -»Das GESCHLACHTETE Schwein« eher wie ein Adjektiv aufgefasst werden.
Auch wird kein Unterschied gemacht zwischen »Das SCHLAFENDE Mädchen...« und »Das Mädchen ist SCHLAFEND«, vgl. »Das Mädchen ist schön (= eindeutiges Adjektiv)!« "Der Film ist spannend"
Verbaladjektive stammen zwar von Verben ab, verhalten sich aber wie Adjektive, können als Satzglieder und Attribute verwendet werden und gelten als flektierbar und deklinierbar.
Die Konjunktionen verbinden Sätze, Satzglieder, Satzteile oder Teilsätze.
An sich unterscheidet man zwischen echten Konjunktionen, die Haupt- und Teilsätze verbinden, z.B. »UND«, und Subjunktionen, die Nebensätzeattributiven oder adverbialen Charakters verkoppeln.
Daneben gibt es noch Satzteilkonjunktionen, wie z.B. ALS oder WIE bei einfachen Vergleichen: »...stärker ALS sein Bruder«.
Am häufigsten sind die Nebensatzkonjunktionen (= SUBJUNKTIONEN), die z.T. kausale, lokale, modale und temporale Bezüge ausdrücken, aber auch die Konjunktionen ohne inhaltliche Bedeutung, wie z.B. DASS oder OB. Konjunktionen sind unflektierbar, undeklinierbar und haben selbst weder Attributs- oder Satzgliedfunktion. Gelegentlich sind sie zweiteilig: »so dass«.
Es gibt folgende Untergruppen:
Die Konjunktionen »dass«, »ob« und oft auch »wie« drücken grammatische, aber keine inhaltlichen Beziehungen aus. Deshalb sind sie »ohne Bedeutung«.
Die beiordnenden Konjunktionen können selbständige Hauptsätze, Teilsätze, meist aber auch Wörter oder Wortgruppen verbinden, dabei entstehen keine Unterordnungen wie bei den anderen Konjunktionen, am bekanntesten sind: und, oder, aber, sondern, denn
[An dem letzten Beispiel, lässt sich der Unterschied zwischen beiordnender und unterordnender Konjunktion sehr schön demonstrieren: Er kam durchnässt nach Hause, weil es stark regnete. In diesem Falle liegt eine kausale Nebensatzkonjunktion vor, wie es sich an der Umstellung des Finitums leicht erkennen lässt: Finitum am Schluss!]
Kausale Nebensatzkonjunktionen im weitesten Sinne bezeichnen Gründe, Gegengründe, Bedingungen, Folgen, Mittel, Zwecke und Absichten in Bezug auf den Hauptsatzinhalt.
Beispiele:
weil, da; kausal (im engeren Sinne)
so dass, als dass; konsekutiv
wenn, falls ,sofern; konditional
obgleich, obwohl, wenngleich; konzessiv
damit, dass, auf dass; final
Als Infinitivkonjunktion gilt das »zu« beim (erweiterten) Infinitiv.
Dazu gezählt wird auch ein ergänzendes »ohne...«, »um...« oder »statt...(zu)« usw.
Er ging ohne zu bezahlen.
Es gab nichts zu essen und zu trinken.
Modale Konjunktionen geben Umstände oder fehlende Umstände an: Vgl. »indem« ↔ »ohne dass«! Außerdem kennzeichnen sie Vergleiche oder Einschränkungen.
Beispiele:
indem, insoweit; modal
ohne dass, statt dass;
indem; instrumental
während, wohingegen; adversativ
wenn, falls, sofern; konditional
wie, als, als ob, wie wenn; Vergleich
Als Satzteilkonjunktionen gelten Wörter wie »als«, »wie«, »umso«, »desto«, die nicht Teilsätze / Nebensätze, sondern nur Satzteile, z.B. bei einfachen Vergleichen »..größer als du...«, verbinden.
Temporale Konjunktionen dienen der Einleitung temporaler Nebensätze, die zum Hauptsatzgeschehen in einem vorzeitigen, gleichzeitigen oder nachzeitigen Verhältnis stehen.
Beispiele:
während, indem, seit, solange, sobald, als; gleichzeitig
nachdem, als, wenn, seit(dem); vorzeitig
bis, bevor, ehe; nachzeitig
Finale Konjunktionen geben den Zweck oder das Ziel einer Tätigkeit an:
dass, damit, auf dass
Konjunktionen der Folge geben die Folge einer Tätigkeit an:
so dass, dass, als dass
Adversative Konjunktionen kennzeichnen eine Einschränkung oder einen Gegensatz:
während, wohingegen, (in)sofern, (in)soweit
Konditionale Konjunktionen geben Bedingungen an:
wenn, falls, sofern, soweit
Konzessive Konjunktionen kennzeichnen eine Einräumung oder einen Gegengrund ohne Einfluss:
obgleich, obwohl, wenngleich, ungeachtet, wiewohl
Präpositionen bezeichnen Verhältnisse zwischen Personen und Sachen. Sie drücken kausale, lokale, modale und temporale Aspekte aus.
Syntaktisch sind Präpositionen nie Satzglieder oder Attribute, sie sind aber im Gegensatz zu den Konjunktionen stets Teil eines Satzgliedes oder eines Attributs.
Historisch haben sich die Präpositionen aus Adverbien (an, auf, aus, bei...) , später dann auch aus Substantiven (dank, trotz, wegen...) und Adjektiven (gleich, südlich...) oder Verbaladjektiven (entsprechend, betreffend...) entwickelt.
Präpositionen bestimmen den Kasus (=Fall) eines folgenden deklinierbaren Wortes.
Manche Präpositionen fordern nur einen Fall (nach dir), manche fordern je nach Verwendung den Dativ oder den Akkusativ (in den Wald; in dem Wald), bei manchen schwankt der Kasusgebrauch (wegen dem Regen; wegen des Regens).
Manche Präpositionen können auch nach einem von ihnen im Fall bestimmten Wortes stehen, z. B.
"wegen": "Ihres schönen Mantels wegen..." ↔ "Wegen ihres schönen Mantels"
Präpositionen gehören zu den unflektierbaren Wortarten.
Liste von Wörtern, die als lokale (örtliche) Präpositionen (Verhältniswörter) verwendet werden können:
ab, abseits an, auf, aus, außer, außerhalb, bei, bis, diesseits, durch entlang, fern, gegen, gegenüber, hinter, in, inmitten, innerhalb, jenseits, längs, nach, nächst, nahe, neben, nördlich, oberhalb, östlich, seitlich, südlich, über, um, unfern, unter, unterhalb, unweit, von, vor, westlich, zu, zunächst, zwischen.
Liste von Wörtern, die als temporale (Zeit kennzeichnende) Präpositionen (Verhältniswörter) verwendet werden können:
ab, an, auf, aus, außerhalb, bei, binnen, bis, für, gegen, in innerhalb, mit, nach, seit, über, um, unter, von, vor, während, zeit, um, zwischen
Liste von Wörtern, die als modale (die Art und Weise kennzeichnende) Präpositionen (Verhältniswörter) verwendet werden können:
abzüglich, auf, aus, ausschließlich, außer, bei, bis an, bis auf, bis zu, einschließlich, entgegen, für, gegen, gegenüber, in, mit, ohne, statt, unter, von, wider, zu, zuwider, zuzüglich
Liste von Wörtern, die als kausale (begründende) Präpositionen (Verhältniswörter) verwendet werden können:
angesichts, anlässlich, auf, aufgrund [auf Grund], aus, bei, betreffs, bezüglich, dank, durch, für, gemäß, infolge [in Folge], kraft, laut, mangels, mit, mittels, nach, seitens, trotz, über, um, um - willen, unbeschadet, ungeachtet, unter, von, vor, wegen, zu, zufolge
Achtung: Manche Wörter dieser Listen können je nach Verwendung auch anderen Wortarten angehören! Manche der Wörter dieser Listen kommen mehrfach vor; wozu sie genau gehören, hängt von der Verwendung im Satz ab!
Die Interjektion ist ein unflektierbarer Ausruf ohne syntaktische Funktion, sie steht in der Regel außerhalb des Satzes zwischen Kommas: Aua, He usw.
Verbzusätze sind die Teile eines Verbs, die im Infinitiv und als Partizip mit dem Verb zusammengeschrieben werden:
aufstehen, einschlafen, vorübergehen; aufgestanden, eingeschlafen, vorübergegangen;
Im Präsens und Imperfekt Aktiv werden die Verbzusätze jedoch vom eigentlichen Verb abgetrennt:
An den Beispielen sieht man, dass die Stellung dieser Verbzusätze der Stellung der infiniten Verbformen bzw. des unbestimmten Prädikatsteils entspricht.
Während manche Grammatiken den Begriff "Partikel" für sämtliche unflektierbare Wortarten benützen, wird anderswo der Ausdruck "Partikeln" für die Verbzusätze verwendet. Diese "Partikeln" sind keine selbstständigen Präpositionen oder selbstständige Adverbien!
Wichtig für die Rechtschreibung ist die Liste von Verbzusätzen, die fast immer im Infinitiv mit einem folgenden Verb zusammengeschrieben werden:
Natürlich kommen einige dieser Partikeln auch selbstständig vor. Beispiel: Es heißt "ich will dich wieder sehen" (ein weiteres Mal), aber "er ist wiedergekommen (zurück-), er kann mir das Geld erst morgen wiedergeben (zurück-)."
Der Duden weist besonders auf die folgenden eigenständigen Adverbien hin, die stets getrennt zu schreiben sind: dahinter, darin, darüber, darunter, davor!
*Quelle: H.-G. Haehnel
Beispielfragen:
Was ist Futur?
Finde das Adjektiv?
Was ist ein Verb?
Welche dieser Adjektive kann man weiter steigern?
Was ist ein Artikel
Was ist ein Adjektiv?
Markiere die Substantive!
Markiere die Präpositionen!
Ein Wort deklinieren heißt, es ...
Finde das Adjektiv!
Was bedeutet "modal"
Substantive / Nomen sind:
Was bedeutet "kausal"?
Was bedeutet "Präsens"?
Finde das Verb!
Was ist der "Nominativ"?
Wie heißt das passende Fragewort?
___ ist der Erfolg des Clowns abhängig?
Finde das Nomen!!!
Ordne den Fachbegriffen zu!
Welches ist die Präposition des Satzes?
Der Apfel hängt am Baum.
Was ist ein Dativobjekt?
Markiere alle Artikel!
Markiere die Verben:
Was ist ein "Nomen"?
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